Sebastian Fitzek

NACHRICHTEN.

06.06.2009 | Allgemein

Überfüllung bei Buchpremiere

Bei meiner Buchpremiere am 04.06. in Berlin war es so voll, dass einige Leser nur einen schlechten oder sogar gar keinen Platz bekamen. Für diese organisatorischen Unannehmlichkeiten möchte ich mich ganz herzlich entschuldigen.

In der Tat haben wir die Besuchermenge falsch eingeschätzt und sind einerseits überglücklich, so viele Leser neugierig gemacht zu haben und gleichzeitig sehr bestürzt, dass wir Ihnen nicht allen gerecht werden konnten.

Ich selbst war mit der kritisierten Teilreservierung für Sitzplätze für geladene Gäste (Buchhandel, Verlag, Medien) übrigens auch nicht sehr glücklich. Hier werden wir uns in Zukunft mit dem Veranstalter eine andere Lösung einfallen lassen müssen – auch wenn ich an dem grundsätzlichen Konzept einer gemeinsamen, öffentlichen Premiere festhalten will.

Im Filmbereich zum Beispiel ist es üblich, dass die Premiere NUR vor geladenen Gästen und VIPs stattfindet. Das wollte ich gerade nicht, da ich darin nun wirklich eine ungerechtfertigte Benachteiligung der Leser sehe. In der Planung haben wir uns dann bemüht, dass 2/3 der Plätze dem Publikum frei stehen müssen ? leider war das am Ende nicht genug.

Kurzum, wie man es dreht und wendet, der Saal war zu klein und das bedauere ich sehr. Vermutlich habe ich die Situation auch dadurch noch verschlimmert, als ich den Veranstalter bat, für die Premiere keinen Eintritt zu nehmen. Die gute Absicht ? eine gemeinsame, kostenlose Premiere sowohl für geladene Gäste und Publikum – verkehrte sich teilweise in ihr Gegenteil und sorgte am Ende für die Überfüllung.

Ich danke allen Betroffenen für die Geduld und habe volles Verständnis über die Reaktionen in meinem Gästebuch. Ich hatte sogar darüber nachgedacht, zwei Lesungen hintereinander zu halten: allerdings wäre das zeitlich und organisatorisch nicht umsetzbar gewesen, daher haben wir uns für eine Video-Außenübertragung entschieden. Selbstverständlich auch nur eine bedauerliche Notlösung.

Eine Reservierung von Sitzplätzen (ob mit oder ohne Eintritt), wird wohl in jedem Fall notwendig sein; auch hierzu werden wir uns mit allen Verantwortlichen Gedanken machen, wie wir das in der Zukunft umsetzen werden.

Natürlich hoffe ich, dass ich all die, die keinen Sitzplatz erhalten haben oder gar wieder umkehrten und nach Hause gingen, mir bei der nächsten Veranstaltung eine zweite Chance geben! Vielen Dank für Ihre ehrliche Kritik

Ihr

Sebastian

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SEBASTIAN FITZEK

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