Download file Max Rhode
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Der 38-jährige Schriftsteller aus Berlin wurde einst für sein Debüt „Die Blutschule“ gefeiert. Davor standen eine Karriere als Boxprofi im Halbschwergewicht (beendet durch eine Knieverletzung) und einige Jahre als Gerichtsreporter beim Radio. Nun scheint auch die Laufbahn als Schriftsteller beendet, die letzten Romane liefen nicht gut, und mit dem aktuellen Thriller kommt er nicht voran. Die Familie lebt vom Geld seiner Frau, einer Pilotin. Was Max Charakter gut beschreibt ist, dass er für seine Frau zum Hochzeitstag mit viel Aufwand eine an sich nicht mehr lieferbare Sorte Chips auftreibt, die an ihr erstes Date erinnern, obwohl bereits eine Scheidung im Raum steht. Und ausgerechnet dieser liebenswerte, empathische Charakter, dem nicht wenige ein Helfersyndrom unterstellen, soll von „Joshua“ als jemand identifiziert worden sein, der ein entsetzliches Verbrechen begehen wird?